Zauberkugel Kamera Historie

May 16, 2014

Im Jahr 2014 haben wir uns mal hingesetzt und unsere Kamera-Historie dokumentiert. Wir haben viel ausprobiert und viele Erfahrungen mit den verschiedenen Systemen gesammelt. In der Zwischenzeit haben sich wieder einige Veränderungen ergeben, mache Kamera hat uns wieder verlassen, neue sind hinzugekommen. Wir werden diesen Beitrag immer wieder aktualisieren wenn sich was ändert.

 

 

Nachdem wir im Mai 2014 endlich in der Vollformat-Liga angekommen sind, haben wir mal rekapituliert und festgestellt, das doch schon einiges an Equipment durch unsere Hände gegangen ist. Wir haben uns für Euch mal den Spaß gemacht, das Ganze hier „grob“ aufzulisten, dabei alles an „Kleinkameras" außen vor gelassen, und uns nur auf die Speigelreflex- oder System-Kameras beschränkt. Los geht´s:

 

 

Meine (Andreas) erste Begegnung mit der Fotografie war eine Ferienreise nach Finnland 1978 und die Klassenfahrt nach Sylt 1980 mit der Agfa Silette, die mir mein Vater ausgeliehen hatte. Die habe ich mir sogar vor kurzem bei Ebay wieder gekauft. Als Deko.

 

 

 

Die weiteren Gehversuche habe ich dann 1984 mit der Minolta XD-5 meines Vaters gemacht. Eine analoge SLR Kamera mit manuellem Fokus. Hat tolle Bilder gemacht. Film: Fuji XR-2 ISO 200 oder ISO 100. Die Kamera hatte ich sogar während meiner Bundeswehr-Dienstzeit oft mit dabei. Selbst im Manöver in der Lüneburger Heide 1985 hat sie einiges mitbekommen.

 

 

 

Im Juli 1989 kam die erste „eigene“ Spiegelreflexkamera, die Minolta X-700. Heute noch ein Klassiker der bei uns in der Vitrine steht. Damals eine Kamera der Spitzenklasse und im oberen Segment angesiedelt. War unser Hochzeitsgeschenk! Steffi hat damit unter anderem alle Babyfotos gemacht.

 

 

1999 nach 10 Jahren mit manuellem Fokus kam dann die erste Spiegelreflexkamera mit Autofokus, die Minolta Dynax 505si. Mittlerweile war ich Minolta Mitarbeiter und hatte so Zugriff auf die guten Minolta Kameras zu Super Preisen.

 

Von jetzt an ging es Schlag auf Schlag. Die erste digitale Spiegelreflex war auf dem Markt: die Minolta RD175. Neupreis ca 16.000DM. Zum Glück hatte ich die Kamera als „Dienstkamera“. Später habe ich mir eine defekte gebraucht gekauft und sie bei Minolta günstig reparieren lassen. Sonst hätte ich sie sicher nicht besessen.

 

 

Direkt im Anschluss kam dann noch als erste APS Spiegelreflex Kamera die Minolta Vectis S1 dazu. Die RD-175 hast ja nur 1,75 Megapixel Auflösung. Das war noch nicht wirklich viel und die Bilder konnte man gerade mal in 9x13cm abziehen lassen. Daher hatten wir parallel noch eine analoge Kamera, die Vectis S-1, in Gebrauch.

 

 

Die wenig später noch von der digitalen Version der Vectis S-1, der Minolta Dimage RD3000 ergänzt wurde. Diese hat dann die RD 175 abgelöst

 

 

Die RD3000 war wieder eine Minolta „Dienstkamera“ die ich dann aber privat nicht gekauft habe, sondern dann auf die wenig später erschienene Minolta Dimage 7 umgestiegen bin. Die hat damals auch schon immerhin 1.500 € gekostet.

 

Leider hatte die Dimage 7 keinen Anschluss für Studioblitzanlage, sodaß ich kurz darauf auf die Minolta Dimage A1 mit Batteriegriff umgestiegen bin. Auch die kostete damals etwas über 1.300 €. Es war übrigens die erste Kamera mit elektronischem Sucher (EVF)! Auf Basis dieser Technologie funktionieren die heutigen SONY SLT und ILCE Kameras wie A99II oder A7RII

 

 

 

 

Wenig später stellte Minolta nach der Fusion mit Konica die Konica Minolta Dimage A2 vor. Gleiche Technik aber immerhin schon 8 Mgeapixel Auflösung besserer Sucher. Musste ich haben! A1 weg - A2 her!

 

 

Dazu kam dann noch die echte Spiegelreflex Konica Minolta Dynax 5D, die steht - wie die Minolta X-700 - in meiner Vitrine und wird nicht mehr hergegeben, denn damit entstand die Idee zur Zauberkugel! Kleiner Wink an die Canon-User: Wir hatten also auch schon eine 5D ;-)

 

 

 

Da man aber leider mit nur 8 Megapixeln recht wenig Schnitte machen kann und auch gr0ßer Vergrößerungen schlecht möglich waren, musste mehr Auflösung her. Leider stellte Konica Minolta selbst keine Kameras mehr her, hatte aber die komplette Kamera-Sparte an SONY verkauft. Daher fiel die Wahl der Zaubekugel Kamera dann auf die Sony Alpha 37

 

 

Das war unsere erste offizielle Zauberkugel Kamera! Unvergessene Shootings mit Mona und vielen anderen Lieben wurden uns beschert. Zudem hatten wir den ständigen wechsel satt, da wir im Shooting ja beide fotografierten. Da war eine zweite Kamera wirklich notwendig geworden. Und weil man immer Angst hat, das im Shooting mal die Kamera ausfällt, hatten wir durch die zweite Kamera immer ein Backup. Die Wahl fiel auf die keine DSLR Schwester Sony Alpha A350

 

Leider hatten wir dadurch unterschiedliche Auflösungen bei den beiden Kameras, daher musste besser ein Gehäuse mit ebenso 16,2 Megapixeln her wie das der Alpha 37. Es wurde also die Sony Alpha A550 - die A350 wurde wieder verkauft. Steffi arbeitete im Shooting mit der A37, ich mit der A550.

 

Die A550 hat uns begeistert was die Bildqualität angeht, jedoch hatte die leider einen ISO der erst bei 200 begann. Daher mussten wir die A37 auch immer auf ISO 200 einstellen. Machte keinen Spaß, da wir üblicherweise im Studio mit ISO 100 arbeiten. Also, die A550 musste der größeren Schwester der Sony Alpha A580 weichen.

 

 

Die A580 war ein echter Kracher was die Bildqualität betrifft, große Klasse! Jetzt waren wir aber so richtig scharf auf noch mehr Auflösung. Der Wunsch nach der A77 (Oberklasse im APS-C Segment) mit 24 Megapixeln wurde immer größer. Also dann: die 580 wieder verkauft und 2x A77 bestellt. So konnten wir im Shooting mit 2 identischen Kameras arbeiten. Die A37 nahmen wir seit dem zum Filmen, oder einach so mal für unterwegs. Die beiden Sony Alpha SLT-A77 waren da und wir waren total begeistert!

 

Nach einiger Zeit und vielen Shootings von November 2013 bis Mai 2014 kamen wir dann immer wieder an (für unseren Anspruch) Grenzen der Bildrauschwerte. Was war die Konsequenz? Mehr geht nicht mit APS-C Sensor - eine Vollformat Kamera muss her. Also haben wir uns von einer der A77 wieder getrennt, und uns die SONY Alpha SLT-A99V angeschafft. Eine SLT mit einem 24 Megapixel Vollformat Sensor. Ein Traum! Die Bildqualität und auch die Auflösung dieser Kamera haben uns echt aus den Schuhen gehauen! Hammer!

 

Da sind wir nun also, angekommen am oberen Ende der digitalen SONY "Spiegelreflex" Kameras.

SONY A99. Profiklasse. Und man merkt es wirklich bei jedem Foto! 

 

 

 

Kleine Randbemerkung an dieser Stelle: Die Sony Alpha 99 wird übrigens auch von Hasselblad als Hasselblad HV verkauft. Man hat ihr einen anderen Gehäuse-Look verpasst und das Zeiss Objektiv,

sowie einen schicken Transportkoffer dazugepackt. Das Ganze kostet dann so um die 10.000 €!

Technisch allerdings sind die SONY A99 und die Hasselblad HV aber absolut identisch.

 

 

 

 

 

In der Zwischenzeit sind übrigens die beiden A77 schon wieder verkauft, und wurden durch A57 und A58 ersetzt.

 Die A58 wurde dann Anfang Oktober 2016 durch die Alpha A68 ersetzt, da diese das neue AF-System der Sony A77MarkII besitzt. Technisch betrachtet ist die A68 ein absoluter Geheimtipp. Der Wolf im Schafspelz, denn es ist eigentlich eine etwas "abgespeckt" A77I mit der Technologie und Dem AF-System der aktuellen SONYs A7II, A77II und A99II.

 

 

Stand heute sind das unsere aktuellen Zauberkugel-Arbeitspferde:

 

 

Wenn sich wieder mal was ändern sollte, so könnt ihr es hier nachlesen ;-)

 

 

Please reload

Empfohlene Einträge

I'm busy working on my blog posts. Watch this space!

Please reload

Aktuelle Einträge